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Funktionskieferorthopädie

Ziel der Funktionskieferorthopädie ist es, ein natürliches Gleichgewicht des Kausystems und der angrenzenden Körperpartien wie Schulter und Nacken herzustellen.

Funktionskieferorthopädische Geräte harmonisieren das Zusammenspiel von Zähnen, Kiefer, Gelenken, Muskeln und Nerven, indem sie diese durch positive Impulse stimulieren. Dadurch werden Prozesse zur natürlichen Selbstregulierung freigesetzt.

So fördert beispielsweise der Bionator durch die Vorgabe der natürlichen Unterkieferposition auch die richtige Zungenlage, die Nasenatmung und eine aufrechte Körperhaltung.

Funktionskieferorthopädische Zahnspangen sind zum Beispiel:

 

biomechanik

Biomechanik – Wie wir Zähne bewegen

Sie beschreibt in der Kieferorthopädie die Wirkung von bestimmten Kräften auf Zähne und die daraus entstehende Zahnbewegung.

Dabei wird die individuelle Zahnsituation wie Wurzellänge, Lage im Kiefer und funktionelle Belastung des Zahnes berücksichtigt. Bei der Behandlung achtet der Kieferorthopäde auf die Auswahl eines geeigneten Kräftesystems. Dadurch werden die Zähne schonend mit leichten Kräften in die richtige Position bewegt ohne das biologische System zu überlasten.

Dies kann beispielsweise durch spezielle Materialien erreicht werden, wie superelastische Bögen bei der festen Spange. Zudem ist eine ausführliche Diagnostik und Planung der Zahnbewegung entscheidend.

Der Aktivator

Der Aktivator hat eine ähnliche Funktion wie der Bionator. Mit dem Aktivator kann man erfolgreich tiefe Bisse heben. Es gibt ihn in der geschlossenen und der offenen Form (elastisch offener Aktivator).

fraenkel

Der Fränkel

Der Funktionsregler nach Fränkel hilft, die eigenen Kräfte der Zunge und Wangen zu entfalten, um Fehlstellungen des Kiefers und der Zähne zu regulieren.

Im Gegensatz zu den anderen funktionskieferorthopädischen Geräten befindet er sich im Wangen- und nicht im Zungenraum. Für das Sprechen hat dies Vorteile. Er bewährt sich besonders, wenn andere Spangen keinen Halt an den Zähnen finden.